Trächtigkeitsnachweis mittels PAG-Analyse in Milch und Blut
Laborbasierte, standardisierte Diagnostik für ein effizientes Fruchtbarkeitsmanagement
Die Bestimmung trächtigkeitsassoziierter Glykoproteine (PAG; englisch: pregnancy associated glycoproteins) in Milch- und Blutproben ermöglicht eine zuverlässige Beurteilung des Trächtigkeitsstatus bereits ab etwa dem 28. Tag nach der Besamung. Dieses Verfahren erfolgt ohne zusätzliche Belastung für das Tier und erreicht eine Genauigkeit, die mit etablierten Methoden wie Palpation oder Ultraschall vergleichbar ist.
Im Rahmen des Melkprozesses wird eine individuelle Milchprobe (Handprobe) entnommen und auf das Vorliegen einer Trächtigkeit untersucht. Die Diagnostik erfolgt mittels eines ELISA-Verfahrens zum Nachweis von PAG in der Milch, welche als biochemische Marker für eine bestehende Trächtigkeit dienen. Eine Konservierung der Proben beeinflusst das Testergebnis nicht. Alternativ können durch den Tierarzt entnommene Blutproben eingesendet werden; deren Analyse erfolgt analog zu den Milchproben.
